Grundlagen unserer Warenzustellung
Diese Versand- und Lieferbedingungen regeln die Abwicklung von Bestellungen, die über unseren Online-Shop aufgegeben und an eine Lieferanschrift innerhalb Deutschlands versandt werden. Sie umfassen die Vorbereitung und den Versand der Waren, die voraussichtlichen Transportzeiten, Versandentgelte, Sendungsverfolgung sowie die Behandlung von Steuern, Einfuhrabgaben und Zollformalitäten. Dazu gehören auch Lieferungen nach dem Verfahren Delivered Duty Paid (DDP).
Unser Ziel ist eine nachvollziehbare Bestellabwicklung, bei der Kunden bereits vor dem Kauf erkennen können, welche Warenpreise, Versandkosten, Steuern und gegebenenfalls weiteren Entgelte für ihre Bestellung gelten.
Ergänzend zu diesen Bestimmungen sind unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Zahlungsbedingungen, Rückgabe- und Erstattungsrichtlinien, Widerrufsinformationen und sonstigen einschlägigen Shopregelungen zu berücksichtigen.
Gesetzlich zwingende Ansprüche von Verbrauchern werden durch die nachstehenden Versandregelungen weder ausgeschlossen noch eingeschränkt.
Was Kunden für die Lieferung bezahlen
Der bei Abschluss des Bestellvorgangs ausgewiesene Gesamtbetrag bildet die Grundlage für die Zahlung des Kunden. Er setzt sich aus den Preisen der bestellten Artikel und den gegebenenfalls berechneten Versandkosten zusammen.
Für die Versandkosten gelten folgende Bestellwertgrenzen:
Bei einem Bestellwert ab 175,42 € berechnen wir keine Versandkosten. Liegt der Bestellwert unter 175,42 €, beträgt die Versandgebühr 6,42 €.
Die jeweils zutreffende Versandgebühr wird zusammen mit der vollständigen Bestellsumme vor der verbindlichen Abgabe der Bestellung im Kassenbereich angezeigt.
In den Warenpreisen sind die anwendbaren gesetzlichen Umsatzsteuern und sonstigen einzubeziehenden Preisbestandteile berücksichtigt. Bei Lieferungen nach Deutschland umfasst dies die geltende deutsche Umsatzsteuer beziehungsweise andere nach den jeweiligen gesetzlichen Vorschriften anwendbare Verkaufssteuern.
Soweit Zölle, Einfuhrabgaben, Kosten der Zollabfertigung oder weitere notwendige Abgaben ausdrücklich als im Verkaufspreis enthalten oder von uns übernommen ausgewiesen sind, werden diese Beträge nicht zusätzlich gegenüber dem Kunden erhoben.
Die für die Bestellung maßgeblichen Preis-, Steuer- und Versandinformationen ergeben sich aus den Angaben im Kassenbereich. Eine gesonderte Umsatzsteuerzahlung über den ausgewiesenen Warenpreis hinaus ist für Kunden grundsätzlich nicht erforderlich.
Zusätzliche versteckte Kosten entstehen durch die Bestellung nicht. Insbesondere erheben wir nach dem Checkout keine zuvor nicht ordnungsgemäß offengelegten Zahlungsentgelte, Steuern, Einfuhrzölle, Zollbearbeitungsgebühren, Einfuhrumsatzsteuern, Versandzuschläge oder sonstigen Abgaben.
Davon zu unterscheiden sind Entgelte, die gegebenenfalls unmittelbar von der Bank, dem Kartenherausgeber oder dem verwendeten Zahlungsdienstleister des Kunden berechnet werden. Hierzu können Gebühren für Währungsumrechnungen, grenzüberschreitende Zahlungen oder andere Bankdienstleistungen gehören. Solche Entgelte werden von den jeweiligen Finanzinstituten festgelegt und nicht von unserem Online-Shop erhoben oder kontrolliert.
Soweit für eine Bestellung nach den gesetzlichen Vorgaben eine Rechnung oder ein steuerlicher Nachweis bereitzustellen ist, erfolgt die Bearbeitung entsprechend den geltenden Anforderungen und den tatsächlichen Umständen des jeweiligen Geschäfts.
Importabwicklung ohne nachträgliche Zollbelastungen
Bei Bestellungen, deren Waren nach Deutschland eingeführt werden müssen, gehört die Behandlung möglicher Einfuhrabgaben zu den vorgesehenen Lieferabläufen.
Für entsprechende Bestellungen wird üblicherweise das Lieferverfahren DDP (Delivered Duty Paid) eingesetzt. Welche Versandregelung im Einzelfall zur Anwendung kommt, ergibt sich aus der tatsächlichen Lieferorganisation.
Unter DDP ist die Lieferung unter Übernahme der einschlägigen Einfuhrabgaben durch den Verkäufer zu verstehen. Die für die Einfuhr erforderlichen Zölle, Steuern und Zollabfertigungskosten werden dabei vor der Warenübergabe durch uns oder von uns beauftragte Dienstleister abgewickelt.
Bei einer entsprechend durchgeführten DDP-Lieferung muss der Kunde normalerweise weder selbst die Einfuhrverzollung veranlassen noch bei Erhalt der Sendung zusätzliche Einfuhrsteuern, Zölle oder Zollabfertigungsgebühren bezahlen.
Auch bei anderen für Deutschland bestimmten Bestellungen, für die eine Einfuhrabwicklung erforderlich ist, werden die vorgesehenen Zoll- und Einfuhrformalitäten grundsätzlich durch uns oder die mit dem Transport beauftragten Unternehmen organisiert.
Kann wegen der Warenart, des gewählten Transportwegs oder verbindlicher gesetzlicher Anforderungen ein anderes Lieferverfahren erforderlich werden, werden die hiervon betroffenen Versandbedingungen, soweit anwendbar, vorab mitgeteilt. Gesetzliche Informationspflichten über mögliche zusätzliche Kosten bleiben dabei verbindlich.
Der Kunde schuldet unserem Online-Shop für eine Bestellung den vor Abschluss des Kaufvorgangs ausgewiesenen und bestätigten Gesamtbetrag. Nicht rechtzeitig offengelegte Import- oder Abfertigungsgebühren werden nicht nachträglich von uns verlangt. Unabhängig davon können die bereits beschriebenen Entgelte des kundenseitigen Zahlungsinstituts entstehen.
Sollte ein Transportunternehmen, eine Zollstelle oder ein anderer Dritter bei der Zustellung dennoch eine Zahlung für Zölle, Einfuhrabgaben oder Zollformalitäten verlangen, empfehlen wir, den geforderten Betrag nicht unmittelbar zu entrichten, sondern zunächst über unsere veröffentlichten Kundenservicewege eine Überprüfung zu veranlassen.
Durch die DDP-Abwicklung werden behördliche Kontrollrechte nicht aufgehoben. Zollbehörden, sonstige zuständige Stellen und Transportunternehmen dürfen weiterhin gesetzlich vorgesehene Prüfungen durchführen und erforderliche Nachweise oder Angaben anfordern.
Lieferadressen und räumliche Verfügbarkeit
Unser derzeitiges Lieferangebot beschränkt sich auf das Gebiet Deutschlands.
Eine Bestellung kann daher nur im Rahmen unserer Versandmöglichkeiten an eine deutsche Lieferanschrift zugestellt werden. Bei Adressen außerhalb Deutschlands ist eine Annahme oder Durchführung der Bestellung unter Umständen nicht möglich.
Für die ordnungsgemäße Zustellung benötigen wir die vom Kunden angegebenen Empfänger- und Adressdaten. Diese müssen zutreffend, vollständig und für den vorgesehenen Versandweg verwendbar sein.
Kann eine Bestellung wegen einer außerhalb des Liefergebiets gelegenen Anschrift, fehlender Adressbestandteile, nicht überprüfbarer Angaben oder anderer nicht erfüllter Zustellvoraussetzungen nicht ausgeführt werden, nehmen wir Kontakt mit dem Kunden auf.
Soweit eine vertragsgemäße Lieferung nicht ermöglicht werden kann, wird die weitere Behandlung der Bestellung nach den gesetzlichen Bestimmungen vorgenommen. Hierzu können bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen die Aufhebung des Vertrags und die Rückerstattung bereits geleisteter Zahlungen gehören.
Beginn der Auftragsbearbeitung
Eine Bestellung wird grundsätzlich erst dann für die interne Bearbeitung freigegeben, wenn die zugehörige Zahlung erfolgreich abgeschlossen wurde. Die Zahlung ist im Rahmen der Bestellabgabe vorzunehmen.
Für den üblichen Bearbeitungsbeginn ist maßgeblich, wann die erfolgreiche Zahlung erfolgt.
Geht diese an einem Arbeitstag vor 18:00 Uhr ein, beginnt die Bearbeitung normalerweise noch am selben Tag. Erfolgt die Zahlung nach 18:00 Uhr oder an einem Wochenende beziehungsweise gesetzlichen Feiertag, wird die Bestellung gewöhnlich am nächsten Arbeitstag bearbeitet.
Als Arbeitstage gelten im Rahmen dieser Versandbedingungen grundsätzlich die Tage von Montag bis Freitag. Wochenenden und die jeweils anwendbaren gesetzlichen Feiertage zählen nicht dazu.
Nach Abschluss der internen Auftragsbearbeitung wird die Übergabe an den Versanddienstleister üblicherweise innerhalb von 1–3 Arbeitstagen veranlasst.
Eine Verlängerung dieses Zeitraums kann insbesondere dann eintreten, wenn die Warenverfügbarkeit überprüft werden muss, eine zusätzliche Bestell- oder Zahlungsprüfung erforderlich ist oder Unklarheiten bei der Lieferanschrift bestehen. Ebenso können die Organisation des Transports, ein erhöhtes Bestellaufkommen und andere sachlich begründete Umstände den Versandbeginn beeinflussen.
Bei einer erheblichen Abweichung vom üblichen Versandablauf können Kunden über die auf unserer Website veröffentlichten Kontaktmöglichkeiten Auskunft zum Stand ihrer Bestellung anfordern.
Transportdauer und Organisation der Zustellung
Ab Versand der Ware beträgt die voraussichtliche Transport- und Lieferdauer 5–11 Arbeitstage.
Dieser Zeitraum beschreibt die unter gewöhnlichen Bedingungen erwartete Zustellung. Ein bestimmter Kalendertag wird damit nicht ausnahmslos garantiert. Verbindlich vereinbarte Liefertermine und die gesetzlichen Regelungen über Lieferfristen und Lieferverzug bleiben hiervon unberührt.
Der tatsächliche Verlauf einer Sendung hängt unter anderem vom Zielort, den verfügbaren Transportverbindungen und der Bearbeitung durch das zuständige Logistikunternehmen ab.
Zusätzliche Zeit kann beispielsweise durch ungünstige Wetterbedingungen, saisonal hohes Transportaufkommen, Feiertage, Zollkontrollen, behördliche Freigabeverfahren oder Verzögerungen beim Beförderer entstehen. Auch andere Umstände, auf die wir keinen angemessenen Einfluss haben, können sich auf den Zustellzeitpunkt auswirken.
Wir bemühen uns im Rahmen unserer Möglichkeiten, die ordnungsgemäße Auslieferung zu unterstützen. Die tatsächliche Ankunft kann sich jedoch entsprechend dem Transportverlauf und gegebenenfalls erforderlichen Zollverfahren verändern.
Für die Zustellung nutzen wir professionelle Versandunternehmen. Je nach Bestellung kommen insbesondere DHL Express, FedEx oder UPS infrage.
Die Auswahl des jeweiligen Beförderers richtet sich nach der Art der bestellten Waren, der Lieferanschrift, den Anforderungen der Bestellung, den voraussichtlichen Transportzeiten und den tatsächlich verfügbaren Versandmöglichkeiten.
Welches Unternehmen eine konkrete Sendung übernimmt, lässt sich anhand der Versandmitteilung beziehungsweise der zur Verfügung gestellten Sendungsverfolgungsinformationen feststellen.
Sendungsinformationen und mögliche Teillieferungen
Nach der Übergabe an den Versanddienstleister erhalten Kunden normalerweise Informationen, anhand derer sich der Versandverlauf nachvollziehen lässt.
Sofern eine Sendungsnummer bereitgestellt wird, kann sie zur Abfrage des aktuellen Transportstatus beim jeweiligen Beförderer verwendet werden.
Die Aktualisierung der Statusmeldungen hängt von den technischen Abläufen und der Datenübermittlung des Transportunternehmens ab. Deshalb können zwischen einer tatsächlichen Bewegung des Pakets und deren Anzeige im Tracking-System zeitliche Unterschiede auftreten.
Bleiben Statusmeldungen über einen längeren Zeitraum unverändert, kann eine erneute Abfrage zu einem späteren Zeitpunkt sinnvoll sein. Alternativ steht unser Kundenservice über die auf der Website veröffentlichten Kontaktmöglichkeiten für Rückfragen zur Verfügung.
Nicht jede Bestellung muss in einer einzigen Sendung zugestellt werden. Abhängig von den Lagerbeständen, der Organisation der Warenlager, den Abmessungen einzelner Artikel oder logistischen Erfordernissen können mehrere Pakete zu unterschiedlichen Zeitpunkten versandt werden.
Eine solche Aufteilung führt nicht zu zusätzlichen Versandkosten für den Kunden.
Getrennt versandte Pakete können unterschiedliche Sendungsnummern, Beförderungsunternehmen und voraussichtliche Zustelltermine aufweisen.
Wird zunächst nur ein Teil der bestellten Waren geliefert, bedeutet dies nicht, dass die übrigen Artikel storniert wurden. Die noch ausstehenden Waren bleiben Bestandteil der Bestellung, soweit keine anderweitige rechtlich wirksame Vereinbarung getroffen wurde.
Erforderliche Angaben für Versand und Zoll
Für den Versand und gegebenenfalls die Einfuhrabfertigung müssen die mit einer Bestellung verbundenen Informationen ausreichend und richtig sein.
Kunden haben deshalb darauf zu achten, dass insbesondere Empfängername, Straßenanschrift, sonstige Adressbestandteile, Telefonnummer und E-Mail-Adresse vollständig und zutreffend angegeben werden.
Diese Daten müssen nicht nur eine reguläre Paketzustellung ermöglichen, sondern gegebenenfalls auch für gesetzlich erforderliche Transport-, Identitäts- oder Zollprüfungen geeignet sein.
Stellt ein Kunde nach dem Absenden der Bestellung fest, dass seine Versandinformationen fehlerhaft sind, sollte er unseren Kundenservice möglichst frühzeitig darüber informieren.
Eine nachträgliche Änderung der Lieferdaten kann jedoch eingeschränkt oder nicht mehr möglich sein, sobald die interne Bearbeitung begonnen hat oder sich das Paket bereits im Versand befindet.
Werden im Rahmen einer gesetzlich zulässigen und sachlich erforderlichen Transport- oder Zollprüfung zusätzliche Angaben benötigt, ist die angemessene Mitwirkung des Kunden erforderlich.
Dies kann insbesondere eine Bestätigung der Lieferanschrift, die Überprüfung der Identität oder die Bereitstellung weiterer für die Abfertigung notwendiger Informationen betreffen.
Die Anforderung solcher Angaben begründet keine Verpflichtung des Kunden, zuvor nicht offengelegte zusätzliche Einfuhr- oder Versandkosten zu übernehmen.
Kontrolle der Sendungen und Begleitunterlagen
Einzelne Warenlieferungen können während des Transports einer Überprüfung unterliegen. Je nach Sachverhalt kommen insbesondere zollrechtliche, sicherheitsbezogene, logistische, identitätsbezogene oder andere behördlich vorgesehene Kontrollen infrage.
Solche Prüfungen gehören gegebenenfalls zum regulären Transport- und Einfuhrverfahren. Ihre Durchführung kann die Bearbeitungs- und Lieferzeit beeinflussen.
Über den zeitlichen Ablauf von Prüfungen durch Zollstellen, Aufsichtsbehörden oder eigenständige Logistikunternehmen können wir nicht unmittelbar bestimmen. Im angemessenen Umfang unterstützen wir Kunden jedoch dabei, Informationen über den jeweiligen Bearbeitungs- und Sendungsstatus zu erhalten.
Soweit für Transport, Einfuhr oder die Erfüllung gesetzlicher Pflichten Unterlagen benötigt werden, können entsprechende Dokumente erstellt oder der Sendung beigefügt werden.
Hierzu gehören beispielsweise Handelsrechnungen, Fracht- und Transportpapiere, Zollabfertigungsunterlagen, Versandetiketten sowie weitere gesetzlich erforderliche Dokumente.
Diese Unterlagen dienen ausschließlich den jeweiligen Aufgaben der Beförderung, Zollabfertigung, gesetzeskonformen Abwicklung und logistischen Verarbeitung der Bestellung.
Damit sie ordnungsgemäß erstellt und verwendet werden können, müssen die hierfür bereitgestellten Kunden- und Bestellinformationen sachlich richtig und vollständig sein.
Die Einhaltung gesetzlicher Prüfverfahren ist unabhängig davon erforderlich, ob eine Lieferung als DDP-Sendung durchgeführt wird. Bereits vereinbarte Regelungen zur Übernahme von Einfuhrkosten bleiben durch solche Kontrollen bestehen.
Folgen von Zustellhindernissen
Eine erfolgreiche Auslieferung setzt voraus, dass der Versanddienstleister das Paket an der vorgesehenen Anschrift übergeben kann und erforderliche Mitwirkungshandlungen erfolgen.
Probleme können insbesondere durch unzutreffende oder unvollständige Adressangaben, ungültige Kontaktinformationen, fehlende Erreichbarkeit des Empfängers, erfolglose Übergabeversuche, eine verweigerte Annahme oder unterbliebene notwendige Transport- und Zollbestätigungen entstehen.
Je nach den konkreten Umständen kann dies eine verzögerte Zustellung, einen erfolglosen Lieferabschluss, die Rücksendung des Pakets oder zusätzliche Aufwendungen verursachen.
Ist ein solches Hindernis auf eine vom Kunden zu vertretende Pflichtverletzung zurückzuführen, kommt eine Verantwortlichkeit für dadurch verursachte angemessene und nachweisbare Kosten oder Schäden ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Voraussetzungen in Betracht.
Eine pauschale Kostenübernahme durch den Kunden ist damit nicht verbunden. Insbesondere bleiben gesetzliche Haftungsbeschränkungen, Verbraucherrechte und die erforderliche Prüfung der jeweiligen Verantwortlichkeit maßgeblich.
Bei einer fehlgeschlagenen Zustellung oder Rücksendung des Pakets sollten Kunden zeitnah über die veröffentlichten Kundenservicewege Kontakt mit uns aufnehmen.
Für die weitere Bearbeitung berücksichtigen wir den aktuellen Bestellstatus, die Auskünfte des Beförderers, gegebenenfalls vorhandene Zollinformationen sowie unsere Rückgabe- und Erstattungsbestimmungen.
Je nach Ursache und rechtlicher Situation kann eine erneute Zustellung, eine Rückzahlung oder eine andere angemessene Lösung in Betracht kommen. Über das weitere Vorgehen stimmen wir uns mit dem Kunden unter Beachtung der geltenden gesetzlichen Verpflichtungen ab.
Vorgehen bei ungewöhnlich langen Lieferzeiten
Auch nach ordnungsgemäßer Versandvorbereitung können Ereignisse auftreten, die den vorgesehenen Lieferablauf erheblich beeinträchtigen.
Hierzu zählen beispielsweise Naturereignisse und andere Fälle höherer Gewalt, außergewöhnliche Wetterlagen, allgemeine Störungen des Warenverkehrs, öffentliche Ereignisse, Transportbeschränkungen, Streiks, Verzögerungen beim Versandunternehmen, technische Systemausfälle sowie zusätzliche Zoll- oder Behördenverfahren.
Sind solche Umstände außerhalb unseres angemessenen Einflussbereichs für eine Verzögerung verantwortlich, bemühen wir uns darum, den Verlauf der Bestellung soweit möglich nachzuvollziehen und Kunden bei der Klärung zu unterstützen.
Bei ungewöhnlich langen Zeiträumen ohne neue Sendungsmeldung, einer unerwarteten Rücksendung, dem Verdacht auf Paketverlust oder anderen auffälligen Transportereignissen kann der Kundenservice kontaktiert werden.
Die weitere Prüfung erfolgt anhand der verfügbaren Informationen des Transportdienstleisters, des gegebenenfalls erreichten Zollabfertigungsstatus und der tatsächlichen Umstände der Bestellung.
Außergewöhnliche Transporthindernisse befreien uns nicht automatisch von bestehenden gesetzlichen Verpflichtungen. Welche Auswirkungen eine Verzögerung auf die Vertragserfüllung hat, richtet sich nach dem jeweils anwendbaren Recht.
Insbesondere bleiben gesetzliche Rechte wegen Lieferverzugs, Nichterfüllung oder anderen Leistungsstörungen ebenso erhalten wie ein gegebenenfalls bestehendes Widerrufsrecht, Erstattungsansprüche und gesetzliche Mängelrechte.
Warenannahme und Feststellung von Lieferproblemen
Nach Erhalt einer Sendung empfiehlt es sich, sowohl die Verpackung als auch den Inhalt zeitnah auf erkennbare Unregelmäßigkeiten zu überprüfen.
Dies erleichtert die Klärung, falls während des Transports Beschädigungen entstanden sind, Waren fehlen, ein falscher Artikel geliefert wurde oder der Inhalt in anderer Weise von der Bestellung abweicht.
Für eine möglichst zügige Bearbeitung kann es hilfreich sein, den Zustand der Sendung durch geeignete Aufnahmen zu dokumentieren. Dazu gehören insbesondere Fotografien der Ware, der äußeren Verpackung, des Versandetiketts und gegebenenfalls der betroffenen beschädigten Stellen. Weitere vorhandene Nachweise können ebenfalls zur Sachverhaltsklärung beitragen.
Entsprechende Anliegen können über unsere veröffentlichten Kundenservicekanäle eingereicht werden.
Die Bearbeitung richtet sich nach unseren Rückgabe- und Erstattungsbestimmungen, den Informationen zum gesetzlichen Widerrufsrecht und den einschlägigen gesetzlichen Regelungen.
Eine nicht sofort durchgeführte Warenkontrolle oder eine erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgende Meldung führt nicht automatisch zum Verlust gesetzlicher Verbraucheransprüche.
Insbesondere werden die gesetzlichen Mängelrechte nicht von einer unverzüglichen Untersuchung oder Beanstandung abhängig gemacht, soweit hierfür gegenüber Verbrauchern keine entsprechende gesetzliche Pflicht besteht.
Rücksendung, Erstattung und Rechte nach dem Kauf
Bei der Rückabwicklung von Bestellungen unterscheiden wir zwischen den gesetzlichen Rechten der Verbraucher und den nach unserer Rückgabe-, Erstattungs- und Umtauschrichtlinie vorgesehenen zusätzlichen Möglichkeiten.
Macht ein Verbraucher sein gesetzliches Widerrufsrecht geltend, werden die Voraussetzungen und Folgen des Widerrufs nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen beurteilt. Die hierfür veröffentlichten Widerrufsinformationen erläutern das entsprechende Verfahren.
Davon unabhängig können Kunden unter den in unserer Rückgabe-, Erstattungs- und Umtauschrichtlinie genannten Voraussetzungen eine Rückgabe, einen Umtausch oder eine Rückerstattung beantragen.
Für Rücksendungen, welche die Anforderungen unserer Rückgaberichtlinie erfüllen, übernehmen wir die Rücksendekosten.
Soweit eine Rückzahlung geschuldet ist, erfolgt diese üblicherweise über das Zahlungsmittel, das für die ursprüngliche Bestellung verwendet wurde. Zwingende gesetzliche Vorgaben zu den Erstattungsfristen, zum Zahlungsweg und zur Rückabwicklung bleiben unberührt.
Die weiteren Voraussetzungen und Verfahrensschritte bei Rückgabe, Erstattung oder Austausch ergeben sich aus unserer veröffentlichten Rückgabe-, Erstattungs- und Umtauschrichtlinie, soweit deren Regelungen mit dem geltenden Recht vereinbar sind.
Unabhängig davon stehen Verbrauchern bei nicht vertragsgemäßen Waren die gesetzlichen Mängelrechte zu. Diese umfassen nach Maßgabe der jeweiligen Voraussetzungen insbesondere Nacherfüllung durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung sowie gegebenenfalls Minderung, Rücktritt und Schadensersatz.
Weder der Einsatz des DDP-Verfahrens noch die Übernahme von Zoll- und Einfuhrabgaben verändert die gesetzliche Stellung des Verbrauchers bei Widerruf, Rückzahlung oder Mängelansprüchen.
Einhaltung rechtlicher und behördlicher Vorgaben
Für die Bestellung und Zustellung von Waren nach Deutschland gelten die jeweils einschlägigen deutschen Rechtsvorschriften sowie die anwendbaren Bestimmungen des Unionsrechts.
Kunden sind verpflichtet, die für sie geltenden gesetzlichen Anforderungen zu beachten, soweit diese ihre Beteiligung an Bestell-, Zahlungs-, Transport- oder Einfuhrvorgängen betreffen.
Ergeben sich Änderungen bei gesetzlichen Vorschriften, steuerlichen Anforderungen, Zollregelungen, behördlichen Maßnahmen oder den tatsächlichen logistischen Voraussetzungen, kann eine Anpassung der weiteren Bestell- und Versandabwicklung erforderlich werden.
In solchen Fällen treffen wir die nach den konkreten Umständen angemessenen und rechtlich zulässigen Maßnahmen. Gesetzlich geschützte Ansprüche aus bereits geschlossenen Verträgen bleiben dabei maßgeblich.
Besteht zwischen einer Regelung dieser Versandbedingungen und einer zwingend anwendbaren gesetzlichen Vorschrift ein Widerspruch, gilt die betreffende gesetzliche Bestimmung vorrangig.
Änderungen der veröffentlichten Versandregelungen
Die vorliegenden Versand- und Lieferbedingungen können überarbeitet werden, wenn rechtliche Entwicklungen, steuerliche Anforderungen, neue Plattformvorgaben, Veränderungen der Transportorganisation oder betriebliche Erfordernisse eine Anpassung notwendig machen.
Eine aktualisierte Fassung wird auf unserer Website veröffentlicht. Ab ihrer Veröffentlichung gilt sie für künftige Bestellungen, soweit sie wirksam in das jeweilige Vertragsverhältnis einbezogen wird.
Bereits entstandene zwingende Verbraucherrechte werden durch eine solche Aktualisierung nicht berührt.
Für Bestellungen, bei denen vor der Veröffentlichung geänderter Versandbedingungen bereits ein wirksamer Vertrag zustande gekommen ist, bleiben die bestehenden vertraglichen und gesetzlichen Ansprüche erhalten. Eine nachträgliche Änderung dieser Vertragsverhältnisse erfolgt nur, wenn hierfür eine wirksame gesetzliche oder vertragliche Grundlage besteht.